Leben, Wohnen, Genießen
Unser Familienbetrieb liegt uns sehr am Herzen
Chef Andre ist für die Landwirtschaft zuständig, Chefin Erika ist mit Leib und Seele Köchin und Andreas jun. ist im Restaurant anzutreffen!
Erbhof „Dorferwirt“ in Oberau
Eine Familiengeschichte seit 1685
Traditionell und geschichtsträchtig sind die Gemäuer des Dorferwirt´s. Sie hätten sehr viel zu erzählen. Bereits seit 1685 ist unser Erbhof in den Händen unserer Schoner Familie. Als Familienbetrieb kümmern wir uns gerne persönlich um das Wohl unserer Gäste.
Unser Traditionsgasthof hat eine sehr lange Geschichte und als Dorferwirt ist man nicht einfach nur Gastwirt, sondern auch Bauer, Familienmensch, Metzger, Senn, geselliger Vereinsmensch und natürlich ein richtiger traditionsverbundener Tiroler.
Auszug aus dem Wappenbrief
„Ich, Franz Prugger, Pfalzgraf der heiligen lateranischen Pfalz Comes Palatinus, belehne öffentlich mit diesem Brief, mit dem Recht, das mir die von Gott abgeleibte päpstliche Heiligkeit Innozenz der elfte (1611 bis 1689) verliehen hat, dass ich ehrliche und rödlich redliche) Personen, die ich dessen würdig erachte und der heiligen allgemeinen römisch-katholischen Kirche zugetan sind, ein Wappenzeichen mit Schild und Helm zu verleihen und ihn zum Lehensgenossen zu machen und so auch den ehrengeachteten Herren Christian Schoner Wirth und Gastgeb zu Dorf in der oberen Wiltschenau, der Herrschaft Rattenberg und erzfürstlichen Grafschaft Tyrol in die Zahl der Wappengenossen zu erheben und ihm folgendes Wappen verleihe:
nämlich ein weiß und silberfarbenes Schild, zuvörderst mit einem grünen Bühel, darauf ein aufsteigender, in Sprung befindlicher Steinbock, mit ausschlagender Zunge, darüber noch ein halber Steinbock zwischen zwey Büffelhörnern mit hintan fliegenden rothen und silberfarbenen Bändern geziert und umwunden.
Dieses Wappen haben auch zu führen seine ehelichen Leibserben und derselben Erbenserben, Manns- und Weibspersonen, auf ewige Weltzeiten in Geschäften zum Schimpf und Ernst, in Streit und Stürmen, Kämpfen, Gefechten und Panieren, Gezeltaufschlagen, Stempeln und Kleinoden und Gemälden, Gericht zu sitzen, Urteil zu schöpfen und Recht zu sprechen, gleich allen anderen Genoßleuten des heiligen römischen Reiches.
Wenn jedoch jemand anderer dieses Wappen unberechtigt führt, so verfällt er bey seiner päpstlichen Heiligkeit in schwere Ungnaden und wer dies freventlich täte, muss eine Strafe von 40 Mark lotigs-Gold, halbs an die heilige römische Reichskammer und halbs an mich, als Beleidigten zahlen.
Geschehen in der erzfürstlichen Tyrolischen Residenzstadt Innsbruck am dritten Tag des Monaths August nach Christ unseres Seeligmachers gnadenreicher Geburt im eintausend siebenhundert und andert Jahr.
(3.August 1701)
Franz Prugger
Comes palatinus ob supra“

Ahnenreihe
Christian Schoner
(geschrieben Schander), geb. 01.Dez. 1619, hat mit seiner Ehewürthin Eva, geb. Hausberger am 25. Okt. 1685 den Hof von Georg Schöllhorn gekauft. Christian Schoner erhielt als Wirt und Gastgeb in der Oberwildschönau am 03. August 1701 vom lateranensischen Pfalzgrafen Brugger den Wappenbrief.
Johann Schoner
Gabriel Schoner
Lebensdaten nicht verzeichnet, übernimmt am 24. März 1750 den Hof. Er ist Corponal und „Fendrich“ bei den Wildschönauer Scharfschützen 1809.
Michael Schoner
gelebt von 1759 bis 1809, übernimmt am 09 Feber 1791. Er war 1796 mit den Wildschönauer Schützen in Südtirol.
Josef Schoner
geb. 11.Okt. 1773 und gest. 22. Dez. 1808, übernimmt am 18 Juni 1801.
Andrä Schoner I.
geb. 30. Juni 1775 und gest. 26. Juli 1847, übernimmt mit Consens des bairischen Amtsgericht dam 23. Jänner 1810.
Andrä Schoner II.
geb. 21. Jan. 1816 und gest. 05. Juni 1859,übernimmt am 16. Sept. 1847
Andrä Schoner III.
geb. 23. März 1853 und gest. 06. April 1904, übernimmt am 21. Juni 1859
Andrä Schoner IV.
geb. 01. April 1878 und gest. 09. April 1918, übernimmt am 16. Sept. 1904
5 Geschwister Schoner
übernehmen am 29. Juli 1918
Andrä Schoner V.
geb. 17. Sep. 1909 gest. 17. Juni 1987 , übernimmt am 28. Okt. 1934. Seine Ehefrau ist Katharina geb. Fill von Hollried in Auffach. Im Jahre 1936 erhält der Hof den Erbhofbrief. Er war langjähriger Bürgermeister.